Softball-U19 beim int. Little League Turnier in Italien

Noch viel Luft nach oben haben Bayerns U19- u. U16 Nachwuchs-Softballerinnen. Dies zeigte sich deutlich beim Vergleich mit den Regional-Auswahlen der Lombardei (Italien) und Katalonien (Spanien) bei einem dreitägigen Turnier im Norden von Mailand. Auf Grund der kurzfristigen Einladung und der in Bayern noch nicht beendeten Schule, wurde das U19-Bayernauswahl-Team von BBSV-Sportdirektorin und Landesauswahltrainerin Martina Dobler mit einigen U16-Auswahlspielerinnen verstärkt. Leider konnte das Bayern-Team keine Trainingseinheit gemeinsam bestreiten, so zollten Hitze bis zu 40 Grad, fünf Spiele in drei Tagen und deutlich stärker besetzte Gegnerinnen ihren Tribut. Außer dem Attribut „gut mitgespielt“ gab es leider wenig zu holen.

Die Einladung nach Mailand kam von der „Little League“, einer amerikanischen Non-Profit-Organisation, die Baseball- und Softball-Ligen für Kinder und Jugendliche veranstaltet. Sie konzentriert sich mit mehreren Millionen Spielern in ihren Ligen auf die USA, ist aber auch weltweit tätig. Bei den Turnieren in Europa (abwechselnd in Polen und Italien) sowie Afrika geht es um die Förderung des Sports generell, aber auch um das Entdecken von Talenten – der Sieger jedes Turniers darf nämlich kostenfrei in die USA zu einem Vergleich reisen.

Teamfoto U19 in Italien

Foto und Bericht von Bert Brosch

Mit dem Sieg hatten die bayerischen Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren, die sich aus den Teams Grünwald Jesters, Haar Disciples, Regensburg Legionäre sowie Freising Grizzlies rekrutierten, allerdings nichts zu tun. Zu stark besetzt – zahlenmäßig wie auch qualitativ – sind die Regionen Lombardei mit den Top-Teams aus Bollate, Saronno und Legnano oder Katalonien, wo alle Spielerinnen aus dem Großraum von Barcelona kommen. Und so gab es in tollen Softball-Stadien bei herrlicher Atmosphäre und viel sachkundigem Publikum in allen fünf Spielen Niederlagen, lediglich gegen den späteren Turniersieger „Lombardia“ konnte das Bayern-Team gut mithalten und unterlag knapp mit 2:5. „Wir haben bei einem tollen Turnier sehr viel gelernt und wissen nun, wo wir im internationalen Vergleich deutliche Defizite haben“, fasste Martina Dobler zusammen. (Noch eine Anmerkung v. Martina Dobler: ein Danke an Mama und Papa Brosch für die Hilfe vor Ort!)

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Teilnehmerinnen:

Fiona Brosch, Julia Triflinger, Anna-Lena Zimmermann, Julia Plötz, Natalie Schnirch, Mara Wißing, Klara Thumann, Susanne Korbely, Verena Ullmann, Lisa Gruber, Hannah Link, Lara Ullmann, Nina Kerscher

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